3D-MODELL UND 2D-ZEICHNUNG GEHÖREN ZUSAMMEN So hilfreich ein 3D-Modell auch ist: Es ersetzt die klassische technische Zeichnung nicht. Beide Formate erf" /> bl2609-design-in-sources-b | Metcase
Erweiterte Suche Bestell-Nr.
Anmelden / Registrieren Ihr Land/Sprache , Deutsch

bl2609-design-in-sources-b

3D-MODELL UND 2D-ZEICHNUNG GEHÖREN ZUSAMMEN

So hilfreich ein 3D-Modell auch ist: Es ersetzt die klassische technische Zeichnung nicht. Beide Formate erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich. Das 3D-Modell zeigt die tatsächliche Geometrie des Gehäuses und ist ideal, um Einbausituationen, Abstände und mögliche Kollisionen zu prüfen.

Die 2D-Zeichnung enthält dagegen wichtige technische Angaben wie tolerierte Maße, Werkstoffe oder Hinweise zur Oberflächenbearbeitung, die aus einem reinen 3D-Modell nicht immer eindeutig hervorgehen.

Für eine sichere Konstruktion sollten daher stets beide Datenquellen berücksichtigt werden.

SO NUTZEN SIE 3D-DATEN MÖGLICHST EFFIZIENT

Einige einfache Vorgehensweisen helfen dabei, Fehler zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu erleichtern:

  • Verwenden Sie möglichst das bevorzugte Format Ihres CAD-Systems. STEP-Dateien lassen sich mit nahezu allen gängigen Systemen verarbeiten. Je nach CAD-Software können X_T- oder SAT-Dateien jedoch Vorteile bei der Datenübernahme bieten.
  • Prüfen Sie unmittelbar nach dem Import Maßstab und Einheiten. Falsch interpretierte Maßeinheiten fallen auf den ersten Blick nicht immer auf, können später jedoch zu erheblichen Problemen führen.
  • Bewahren Sie das Originalmodell unverändert auf. Verwenden Sie das Hersteller-Modell innerhalb Ihrer Baugruppe am besten als Referenz und erstellen Sie für eigene Änderungen eine Kopie.
  • Nutzen Sie 2D-Zeichnung und 3D-Modell gemeinsam. Die Geometrie des 3D-Modells und die technischen Angaben der Zeichnung ergänzen sich.
  • Laden Sie benötigte Daten frühzeitig herunter. Für den Zugriff auf 3D-Daten ist bei vielen Herstellern eine Registrierung erforderlich. Dieser Schritt sollte nicht erst unmittelbar vor einer Konstruktionsfreigabe erfolgen.
  • Übermitteln Sie Änderungen möglichst direkt im Modell. Ergänzen Sie das angepasste 3D-Modell idealerweise um eine kurze Beschreibung der gewünschten Bearbeitung. So lassen sich Anforderungen schneller und eindeutiger beurteilen.

EINE GUTE VORBEREITUNG SPART ZEIT UND KOSTEN

3D-Modelle ersetzen nicht den fachlichen Austausch mit einem erfahrenen Gehäusehersteller. Sie sorgen jedoch dafür, dass dieser Austausch auf einer deutlich besseren Grundlage beginnt. Wenn Einbausituation, Abstände und wesentliche Geometrien bereits im Vorfeld geprüft wurden, können sich Konstrukteur und Gehäusespezialist direkt mit der optimalen Umsetzung beschäftigen – statt zunächst mögliche Kollisionen oder Missverständnisse aus einer 2D-Zeichnung klären zu müssen.

Gerade bei kundenspezifischen Bearbeitungen und Gehäuselösungen zahlt sich diese Vorbereitung aus. Je früher mögliche Probleme erkannt werden, desto einfacher und wirtschaftlicher lassen sie sich lösen.